Dienstag

Die Säge schärfen




Stellen Sie sich vor, Sie spazieren anfangs des letzten Jahrhunderts (vor der Erfindung der Motorsäge) durch den Wald und begegnen einem Mann, der sich angestrengt abmüht, Bäume zu fällen.
Er sieht abgearbeitet und erschöpft aus. Durch das stundenlange Sägen ist sein Werkzeug sichtlich stumpf geworden, er kommt kaum voran.
Sie sagen zu ihm: “Nehmen Sie sich doch etwas Zeit, um Ihre Säge zu schärfen, danach geht es viel schneller!”. Der Mann antwortet Ihnen: “Ich habe keine Zeit, meine Säge zu schärfen. Ich muss bis heute Abend noch sieben Bäume fällen!”.

Von außen betrachtet klingt diese Geschichte vom bekannten amerikanischen Coach Stephen R. Covey logisch und einleuchtend. Aber überprüfen Sie sich einmal selbst, ob Sie nicht eine Parallele dazu in Ihrem eigenen Verhalten finden.

3 Kommentare:

Am 16:53 achriebBlogger Kurt:

"Von außen betrachtet logisch und einleuchtend"??
Für mich und mein Verhalten keinesfalls, im Gegenatz zu Mr. Covey. Aber ich als Mitteleuropäer denke da vielleicht rationeller und praktischer: Mit einem stumpfen Werkzeug arbeiten bedeutet für mich entweder Unwissenheit oder nichts im Arbeitsleben dazugelernt zu haben.

Kurt

 
Am 20:40 achriebBlogger  lohoff:

Manchmal sind die"Werkzeuge" auch wache Sinne und ein offener Geist .-))

 
Am 19:02 achriebBlogger Kurt:

Nur manchmal ? Ich hoffe doch beide
Voraussetzungen lassen sich trotz eines abgearbeiteten und erschopften Zustands, wie in unserem Beispiel, stets mit Erfolg abrufen. Was lehrt uns das ? Immer noch "etwas in peto" behalten ! Auch im einsamen Wald beim Bäumesägen. Andernfalls :-((

 

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Montag

Senioren im Internet - "Alte" lernen von den Jungen.

In den vergangenen Jahren haben viele Senioren das Internet entdeckt und – oft mit Hilfe ihrer Kinder und Enkel – erobert.


Mehr gibts
hier.


Quelle: FAZ 16.05.2011

8 Kommentare:

Am 12:51 achriebBlogger Kurt:

Es ist "schade drum", dass diesem Thema bislang die Kommentare fehlen.
Seit gestern dabei, will ich mich gern dazu äußern, bin ich doch als Senior (Jahrgang 1924) sehr daran interessiert, vor allem auch generationsübergreifende Kontakte zu initiieren. Vielleicht besteht ja auch hier ein potentielles Forum dafür?

 
Am 14:30 achriebBlogger  lohoff:

Hallo Kurt,
bin selbst Jahrgang 37 und an einem Kontakt interessiert.Bitte e-mail oder sonstige Kontaktmöglichkeiten.

 
Am 20:53 achriebBlogger Kurt:

Ich schlage vor, die unsere älteren Jahrgänge vorwiegend bewegenden Themen einmal zu katalogisieren. Möglicherweise entsteht dabei dann ein Register, in dem nach und nach die alten und neuen "Probleme" aufbereitet und erklärt werden könnten. Eine kundige Redaktion hierfür wird sich bestimmt finden und etablieren lassen. Nur: Irgendwie und -wann sollte damit begonnen werden. Das denkt jedenfalls der
Kurt aus Hamburg

 
Am 10:46 achriebBlogger Kurt:

Ich hatte bei meinem Vorschlag ursprünglich spontan daran gedacht, für unsere "Newcomer" offene Fragen bei der Handhabung des Computers zu ermitteln und vor allem auch bedarfsweise darüber zu kommunizieren. Aber, es scheint offenbar nicht notwendig zu sein, ... wunderbar! Gratulation an Euch sowie an alle freundlichen Helfer/Informanten, .... und wenn es denn rundherum an der Tastatur klappt, ist die PC-Welt doch in Ordnung. Weiter so !!
Gruss, PC-Oldie Kurt

 
Am 13:19 achriebBlogger  lohoff:

Hallo Kurt,
es ist prima, dass Du zur "GemeindeW gehörst. Weiter so.

 
Am 18:47 achriebBlogger Kurt:

Was bedeutet "GemeindeW"? Ich kenne mich als Oldie nicht so gut mit all diesen Abkürzungen aus. Bitte das jeweils zu berücksichtigen. Damit wir uns immer richtig verstehen.

Freundlichst, Kurt

 
Am 19:36 achriebBlogger  lohoff:

Hallo Kurt,
erst jetzt ist mir aufgefallen, dass noch eine Antwort fällig ist. "GemeindeW bedeutet nichts anderes als, dass das Gänsefüßchen rechts fehlt, also "Gemeinde". Und damit ist die Gemeinde auf diesem Blog und insgesamt gemeint. Ein Tippfehler. Und schon kommt ein Senior ins Nachdenken. ;))

 
Am 17:24 achriebBlogger Kurt:

Ich möchte diesem hier offensichtlich stagnierenden Blog mal einen thematischen Schub geben:
Es ist Fakt (!), dass auch von den Jungen viele Neue - und nicht nur Anfänger - von "den Alten" haben
profitieren und lernen können.
Großeltern und Enkel in einem bewährten umgekehrten Verhältnis.
Es gibt nämlich auch Oldies, die waren schon im Netz, als die Jungen gerade auf die Welt kamen.

Direkt von der Tastatur, Kurt

 

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Sonntag

Let it be - the beatles

Beim Stöbern bin ich hierrüber gestolpert. Erinnerungen an frühere Zeiten.
Einfach wunderbar.





Der Text

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Montag

Noch nie so deutlich wie heute...


.....können wir erfahren und erleben, dass eine Informationsflut über uns hereingebrochen ist -aber dass notwendiges Wissen fehlt oder da wo es vorhanden ist oft von unwichtigen Informationen überschwemmt wird.


„Wir ertrinken in Informationen, aber wir hungern nach Wissen...“

John Naisbitt - berühmter amerikanischer Trendforscher

1 Kommentare:

Am 14:52 achriebBlogger Kurt:

Als besonders tragisch empfnde ich die Tatsache, dass nur eine klitzekleine Minderheit diesen Trend durchschaut. An der Unwissenheit und der Gleichgültigkeit der breiten Masse wird nun mal von skrupellosen Geschäftemachern und sonstigen an ahnungslosen (bis gutgläubigen) Zeitgenossen interessierten "Profis" erst einmal vorrangig jede Menge Eigennutz generiert. Ich fürchte, wir werden mit John Naisbitt gemeinsam noch unzählige an Wissen hungernde Mitmenschen zu beklagen haben.

 

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Immer wieder montags.......


.....setzt Nicola Fritze einen kleinen Denkimpuls in ihren Audiopodcast. Immer wieder stelle ich fest, dass bei mir die Denkanstöße Nachdenken und Reflektieren erzeuge. Charmant und klug gedacht und gesprochen kann es zum guten Wochenstart beitragen. Kann ich sehr empfehlen. Wer mal reinhören will, klickt hier.

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Suheir Hammad: Gedichte über Krieg, Frieden, Frauen und Macht




Die Dichterin Suheir Hammad trägt zwei Wortbeiträge vor, die Gänsehaut verursachen: "Was ich tun werde/will" und "Break Clustered" - Reflexionen über Krieg und Frieden und Macht. Warten Sie auf die erstaunliche Zeile: "Fürchte nicht, was explodiert ist. Wenn überhaupt, dann fürchte, was nicht explodiert ist."

Untertitel in deutsch klicken.

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Sonntag

Der Weg zur Klarheit

Es gibt Zeiten in unserem Leben, wo plötzlich eingetretene Ereignisse, momentane Stimmungen, außergewöhnliche Begegnungen, die Orientierung im eigenen Lebensweg unklar erscheinen lässt.
Hier ist es für mich und vielleicht auch für den Leser manchmal hilfreich inne zu halten. Hilfreich ist es jetzt, weniger zu grübeln und nach Ursachen zu suchen. Es ist besser sich mehr Klarheit über den weiteren Lebensweg zu verschaffen - leicht gesagt, wird mancher "Grübler" sagen.

Zu einem klaren Weg können 3 Fragen, die geau beantwortet "Aufhellung" und damit klare Sicht bringen.

1. Was will ich eigentlich wirklich?

2. Was habe ich zur Zeit?

3. Was will/muss ich tun, um das zu bekommen, was ich will?

Die letzte Frage verlangt eindeutige Antworten und dann aktives handeln.


1 Kommentare:

Am 19:35 achriebBlogger Kurt:

Die Diktion " ... ich will ... " auch in Verbindung mit "... ich muss ..." erscheint mir persönlich ein wenig unbescheiden und weniger zielführend als eine etwas "diplomatischere" Version, wie ich sie aus Erfahrung eher bevorzuge.
"Mit dem Kopf durch die Wand" ist nach meinem Verständnis nicht unbedingt der erfolgversprechende Weg zum Ziel.
Darüber gründlich reflektieren, was man erreichen möchte und kann ist aber immerhin schon ein klarer, guter Wegweiser.

Viel Erfolg beim Sinnieren, Kurt

Gruss, Kurt

 

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Die wunderbare E. P.

Es ist Sonntagnachmittag - ich stöbere etwas bei Youtube und bin hier begeistert hängengeblieben.
Es ist ein guter Denkansatz, dem zu folgen lohnt sich.


1 Kommentare:

Am 16:07 achriebBlogger Kurt:

"Denkansätze", denen zu folgen sich wahrhaftig lohnt. Bin deshalb immer wieder von der Bereitschaft der "Mitleser" enttäuscht, sich mal mit einem Kommentar über diese wunderbare Künstlerin zu äußern. Sind "Wir" wirklich anno 2011 so abgestumpft? Möchte es einfach nicht wahrhaben (es wird für mich auch nicht mit der gern zitierten "Reizüberflutung" erklärbar). Freunde von zeitlos schöner Musik können sich gottlob weltweit bei "You tube" informieren. E.P. zählt für mich mit ihrem einmaligen Pariser Flair auf jeden Fall dazu.

 

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Donnerstag

Früher und heute

"Früher gab es Veränderung, dann gab es einen neuen Zustand. Heute ist Veränderung der Zustand", sagt Blogger, Journalist und Schriftsteller Peter Glaser

Welche Anforderungen werden dadurch an mich gestellt? Ich suche nach Antworten.



1 Kommentare:

Am 16:38 achriebBlogger Kurt:

Das Schweigen der Leser seit vielen Wochen sagt für mich aus, dass viele Menschen ratlos (und sprachlos) geworden sind.
Ich denke mal, flexibel sein ist heute oberstes Gebot.
Als besonders schlimm empfinde ich es, "dem Zeitgeist" nachzugehen, weil es ja so bequem ist. Eine eigene Meinung läßt sich meistens nur mit Courage und viel Engagement vertreten. Großartig, wenn man dann auch noch die Familie, Freunde und Bekannte davon nachhaltig überzeugen kann.
Hugh, ich habe gesprochen ! Kurt

 

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Ein Weg mit ungeahnten Hindernissen

Immer wieder kann man im beruflichen oder privaten Alltag erkennen, dass Konrad Lorenz mit knappen Worten viel beschrieben hat.

„Gedacht ist noch nicht gesagt,
gesagt ist noch nicht gehört,
gehört ist noch nicht verstanden,
verstanden ist noch nicht einverstanden,
einverstanden ist noch nicht angewendet,
und angewendet ist noch nicht beibehalten.“
Konrad Lorenz

1 Kommentare:

Am 16:24 achriebBlogger Kurt:

Konrad Lorenz, eine Leitfigur der "Grünen" in Österreich, läßt hier bereits viel von den Grundsätzen dieser Bewegung anklingen. Man müßte das Zitat eigentlich fortschreiben.

Kurt

 

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Selbstprüfung von Søren Kierkegaard

Auf diese Aufforderung von Kierkegaard bin ich vor langer Zeit gestoßen und habe mit Begeisterung den Worten und dem hervorragenden Sprecher gelauscht. Heute - Jahre später meine ich sind diese Worte noch bedeutender geworden, nachdem die verbale Inkontinenz in allen Bereichen zugenommen hat. Hören Sie mal genau hin. dann sind Sie vielleicht der gleichen Meinung wie damals Herr Kierkegaard: "Herr, schaffe Schweigen".




Bitte hier Ton einschalten


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Sprecher Claus Boysen

1 Kommentare:

Am 11:31 achriebBlogger Kurt:

Dieses Bekenntnis offenbart bei näherem Hinschauen und -hören, dass ein nicht unerheblicher Teil unserer "Kommunikation" von Banalitäten besetzt ist. Dumm-Schwätzer aller Fakultäten und Fraktionen haben Hochkonjunktur - und wir ertragen es oft mit viel zu viel Geduld und Gleichmut.
Wo bleiben mehr intelligente Zwischenrufe, trotz mancher kritischen Ansätze?
Ich wünschte mir diesbezüglich mehr Mut zur Wahrhaftigkeit, ... zur "Selbstprüfung" halt.

 

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Samstag

Papst fordert Katholiken zum stivollen Bloggen auf.


Zum Welttag der sozialen Kommunikation ermahnte der Pabst alle Internetteilnehmer "christliche Stilpräsenz" zu zeigen. Diese "Anregung" des Papstes ging nicht nur an die Allgemeinheit, sondern auch an eigenes "Bodenpersonal".
Einige "Schäfchen sind etwas aus der Reihe getanzt.



Erzbischof Celli bestätigte, dass an Richtlinien und Empfehlungen gearbeitet werde. diese Vogehensweise sollten auch Unternehmen bevorzugen - es ist besser, als Abschottung und Verbote. Ich habe darüber an derer Stelle schon einmal geschriebe. hier klicken.


Der Pabst selbst soll nicht gerade als technikbegeistert gelten - er hat aber die Online-Präsenz des Vatikans massiv ausgebaut. Der Vatikan als Website (sehr informativ), einen fantastischen Youtube-Kanal (sehenswert), Präsenz bei Facebook und Twitter und im Aufbau popet2you. Für Smart-Handy-Nutzer gibt es ein App.




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Mittwoch

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte



Nordkoreanische Fußballanhänger beim Spiel Nordkorea gegen Irak am 19. Januar in Qatar © Manan Vatsyayana/AFP/Getty Images

Quelle: Fotoblog
Von Nele Heitmeyer 26. Januar 2011

1 Kommentare:

Am 11:16 achriebBlogger Kurt:

Offenbar fühlt man sich dort in dieser quasi einheitlichen "Uniform
mit Schlips" wohl. Da fehlen mehr couragierte Leute, die aus der Reihe tanzen wollen. Ich weiß, wovon ich rede.

Ein unangepaßter Kurt

 

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Sonntag

Desiderata von Max Ehrmann


Bitte hier Ton einschalten


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Sprecher Claus Boysen

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Beispiel nicht nur für Elefanten


In Indien setzt man Elefanten für die Arbeit im Wald ein. Und damit junge Elefanten nicht weglaufen, kettet man sie mit einem Fuß an einen Pfahl. Der kleine Elefant versucht wegzulaufen, die Kette hält ihn fest und er merkt, dass er nicht wegkommt. Der Elefant wird irgendwann größer. Bald ist er so stark, dass er die Kette zerreißen könnte. Aber er versucht es nicht mehr. Schließlich hat er ja als kleiner Elefant gelernt, dass es nichts nutzt, sich gegen die Kette zu wehren. Am Ende reicht sogar ein dünnes Seil, um einen Elefanten am Weglaufen zu hindern.

1 Kommentare:

Am 15:17 achriebBlogger Kurt:

Ich nehme diesen Kommentar zum Anlaß, mit meinem kleinen glücklichen Elefanten für eine breite Solidarität zu werben. So lange die Menschen dressierte Tiere, ob nun im Zirkus oder analog in zahlreichen Sendungen der Television, mit Beifall bedenken und obendrein "bewundern", wird sich da wenig ändern lassen.

 

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Samstag

Ein "Unruhestifter"

Er ist nicht nur für mich ein kritischer Begleiter unserer Gegenwart. Er schafft immer wieder Momente der Besinnung und Orientierung.
Auf seiner Website steht: Es ist gefährlich, zu oft wegzuhören. Mit diesem Satz kann Nachdenklichkeit entstehen.

Hier kann vorurteilsfreies Zuhören Nachdenklichkeit entstehen lassen.
(entstanden im November 2001 - heute noch aktuell)



Das Videoportal finden Sie hier.
Website finden Sie hier.

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Sonntag

Naturimpressionen (HD Format)

Wunderschöne Momentaufnahmen. Zeit für etwas Muße.



1 Kommentare:

Am 15:14 achriebBlogger Kurt:

"Zeit für etwas Muße", ... und immer wieder gern angenommen. Danke, Peter Lohoff und You Tube.
Jährt sich fast dieses Video, seit es im August 2010 hier eingestellt worden ist. Warum keine begeisterten Rückmeldungen ?

Das fragt sich immer wieder Kurt

 

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Mittwoch

Denkimpuls

Moderne Statue Senecas in seinem Geburtsort Córdoba



Nicht weil es so schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es so schwer. (Seneca)

mehr über Seneca hier klicken

1 Kommentare:

Am 11:45 achriebBlogger Kurt:

Man muss ja nicht immer gleich "ein Wagnis" eingehen. Klingt manchmal wie "überstürzt handeln". Ich hoffe, die Jahrhunderte seit Seneca haben dazu beigetragen und uns gelehrt, ... auch mal etwas "zu versuchen".
Ich verstehe schon, was der große Philosoph uns mit seinen Worten sagen will, doch ich ergänze von mir aus:
Versuch macht klug !

Frdl., Kurt

 

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Sonntag

"Guten Morgen, liebe Sorgen.,........

seid ihr auch schon alle da?" So singt Jürgen von der Lippe.

Sorgen sind enorme Kraftfresser. Sorgen um die Kinder oder andere Familienmitglieder. Sorgen um Haustiere. Sorgen um die Gesundheit. Sorgen um den Job. Sorgen um die Zukunft. Sorgen um die Finanzen. Und... und... und...
Das Perfide an Sorgen ist, dass sie sich vermehren, wenn wir unseren Fokus zu sehr auf sie richten. Wenn wir uns sorgen, machen wir uns Gedanken über etwas, das noch nicht eingetreten ist, etwas, das in der Zukunft liegt. Und weil es eben noch nicht da ist, haben wir auch keine Chance es tatsächlich zu lösen. Und wenn wir schon einmal dabei sind, uns Sorgen über eine Sache zu machen, dann finden wir ganz oft gleich noch ein Dutzend anderer Bereiche in unserem Leben, über die wir uns auch sorgen können. Und so entsteht schnell ein massiv drückender Sorgenberg.
Wenn wir uns Sorgen machen, drehen wir uns oft im Kreis und das immer und immer wieder. Und das ist es auch, was so viel Energie kostet: wir können mit der Energie nicht wirklich etwas erreichen.
Was also tun?
Gehen Sie mit Ihren Sorgen schriftlich um. Nehmen Sie sich Stift und Papier und notieren Sie Ihre Sorge(n). Formulieren Sie ganz klar, was der Grund Ihrer Sorge ist und welche Bilder Sie für die Zukunft sehen, die Ihnen Sorgen machen. Notieren Sie auch Begleitsorgen, die Ihnen zusätzlich in den Sinn kommen.
Wenn Sie alles klar auf dem Papier zu stehen haben, können Sie sich nun fragen, was Sie konkret tun können, um einen negativen Ausgang unwahrscheinlicher zu machen. Beantworten Sie z.B. folgende Fragen:
Was habe ich schon getan, damit xyz nicht eintrifft?
Halte ich meine Entscheidungen, die ich bisher in der Sache getroffen habe, für richtig oder möchte ich etwas anderes tun?
Was kann ich z.B. noch anderes tun, damit xyz nicht eintrifft?
Weiß ich genug, um entscheiden zu können, was getan werden muss?
Wo kann ich Informationen erhalten, um die Situation besser einschätzen zu können?
Wen kann ich um Rat und Hilfe bitten?
Mit solchen Fragen holen Sie sich selbst aus dem Zukunftsdenken in die Gegenwart. Das ist wichtig, weil Sie nur hier etwas tun können. Ob Sie z.B. irgendwann an einer schweren Krankheit leiden werden, können Sie jetzt nicht wissen. Sie können nur versuchen, sich gesund zu ernähren, sich ausreichend zu bewegen und genug zu schlafen. Sie können heute nicht wissen, ob Sie tatsächlich Ihren Job verlieren, aber wenn Sie das befürchten, können Sie heute Entscheidungen treffen, mit denen Sie sich z.B. zusätzliche Fähigkeiten aneignen oder Sie schauen sich schon einmal auf dem Arbeitsmarkt um.
Sorgen lähmen uns und machen uns passiv. Das kostet sehr viel Kraft und frisst einen auf. Versuchen Sie deshalb, Ihre Sorgen aktiv anzugehen, indem Sie sich selbst mit ausreichend Wissen über die jeweilige Sache versorgen, indem Sie andere um Rat fragen und sich helfen lassen.
Und wenn Sie all das bearbeiten haben, gilt es loszulassen. Wir können unsere Sorgen nicht jetzt lösen und DAS ist wahrscheinlich das Entscheidende, das es zu akzeptieren gilt. Wir können alles Menschenmögliche tun, um das Schlimme, das wir befürchten, so unwahrscheinlich wie möglich zu machen – aber wir können nicht alles verhindern. Manches, das uns Sorgen macht, wird eintreffen, egal, was wir tun, vieles aber wird sich einfach in Luft auflösen. Und manches wird sogar besser werden, als wir es uns jetzt erträumt haben. Wichtig ist immer wieder, ins Hier und Jetzt zurückzukehren, um hier und jetzt handlungsfähig zu bleiben.

Quelle: http://www.zeitzuleben.de

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Samstag

Über den Wert und den Sinn




"Wenn die Arbeit sinnlos ist,
nähert sich auch das Leben der Sinnlosigkeit."
Abraham Maslow
Wer einen Sinn in seinem Tun gefunden hat,
lebt erfüllter und ruhiger.

1 Kommentare:

Am 14:55 achriebBlogger Kurt:

Ist es wirkich ein erstrebenswertes Ziel - wie hier gesagt wird - "ruhiger" zu werden? "Erfülltes" Leben kann auch ein gewisser Unruhestand mit sinnvoller Beschäftigung sein, ... für entsprechend kreative Menschen allenfalls.

Ein unruhiger Kurt,
der so bleiben möchte

 

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Montag

"Was unsere Seele am schnellsten und am schlimmsten abnützt, das ist: verzeihen ohne zu vergessen."

Arthur Schnitz
ler


Es ist nicht einfach, jemanden zu raten, was er oder sie tun soll, um das Verzeihen zu lernen, denn Loslassen gehört wohl zu den schwierigsten Dingen überhaupt.
Ich habe hier ein paar gute Gedankengänge gefunden.




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Dienstag

Über die Freundschaft

Freundschaft kann sich bloß praktisch erzeugen, praktisch Dauer gewinnen. Neigung, ja sogar Liebe hilft alles nichts zur Freundschaft. Die wahre, die tätige, die produktive besteht darin, dass wir gleichen Schritt im Leben halten, dass er meine Zwecke billigt, ich die seinigen und dass wir so unverrückt zusammen fortgehen, wie auch sonst die Differenzen unserer Denk- und Lebensweise sein möge.





1 Kommentare:

Am 10:20 achriebBlogger Kurt:

Der Große Dichterfürst in unserer Community, welch ein Gewinn.
Wer sagt mal etwas dazu ?

Ein fragender Kurt

 

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Samstag

Senioren und das Internet

Es gibt leider noch immer zu viele "Senioren", die einen weiten Bogen um das Netz machen, Wenn man aber bedenkt, dass in Deutschland und in anderen Industrienationen die Zahl der "Silberlocken" gravierend zunimmt, kann eine Netzverweigerung für den Einzelnen und für die Gemeinschaft nur negative Folgen haben. Es sollte sich auch rumgesprochen haben, dass geistige Beschäftigung ein wesentlicher Beitrag zur geistigen Gesundheit ist.
Schauen sie mal hier rein - das macht Mut.
Es gibt Sie - die "Silversurfer".





Link zu Feierabend.de hier

4 Kommentare:

Am 16:29 achriebAnonymous Sabine:

Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

 
Am 18:39 achriebBlogger Kurt:

Wer ist hier der zitierte "Blog-Administrator"? Das sollte mam als Kommentare-Schreiber doch wohl wissen dürfen.

 
Am 19:01 achriebBlogger  lohoff:

Manchmal bekommt man Kommentare, die aber bei näherer Betrachtung obskure Verkaufsangebote sind. Nicht jeder Kommentator ist so anregend und geistreich wie "Kurt".
Es war kein Kommentar von Dir, lieber Kurt.

 
Am 17:26 achriebBlogger Kurt:

Danke, "Großer Meister" des Worts !
Ja, die Trittbrettfahrer und Profiteure lauern halt allüberall. Es ist gut, denen Einhalt zu gebieten.

 

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Donnerstag

Die Sprache machts.........

Heute habe ich in einer Nachricht folgende Überschrift gelesen:

Mittelstand unterschätzt Auswirkungen der Überalterung .

Mit großem Schreck habe ich diese Meldung gelesen, gehöre ich doch zu den Menschen, die schon einige Jährchen auf dem Buckel haben - aber trotzdem habe ich nicht das Gefühl "überaltert" zu sein. Das klingt ja wie überalterter Käse oder Wein, der schon zu Essig geworden ist oder wie weit überschrittenes Mindesthaltbarkeitsdatum. Vielleicht kommt auch der Gedanke auf: "überaltert ist gleich zu alt". Werte Vertreter der schreibenden "Zunft", die angemessene Wortwahl ist gefragt.
Wer trotzdem den Bericht lesen will klickt bitte hier:

2 Kommentare:

Am 12:24 achriebBlogger Kurt:

Den "großen Schreck" kann ich nur teilen. Als Senior dieser Community frage ich indessen, warum diese brisante Thematik nicht hier einen hervorragenden Platz einnimmt. Wenn sich nicht "unsere" Leute zu Wort melden, darf sich doch nicht darüber gewundert werden, wenn Presse-Yuppies sich in der Wortwahl vergreifen. Fühlt Euch doch mal davon provoziert !

 
Am 15:16 achriebBlogger Kurt:

"Die Sprache macht´s", aber was kann man tun, wenn allesamt sprachlos sind ?

Ein sprach- und wortloser Kurt,
der sich davon nicht gern anstecken lassen möchte.

 

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Samstag

Richtiges und falsches Gottvertrauen

"Glaube an Gott - und binde Dein Kamel fest"
Die Gläubigen kamen in Scharen, um die Worte des Propheten Mohammed zu hören. Ein Mann hörte besonders aufmerksam und andächtig zu, betete mit gläubiger Inbrunst und verabschiedete sich schließlich vom Propheten, als es Abend wurde. Kaum war er draußen, kam er wieder zurückgerannt und schrie mit sich überschlagender Stimme:»Oh, Herr! Heute morgen ritt ich auf meinem Kamel zu dir, um dich, den Propheten Gottes, zu hören. Jetzt ist das Kamel nicht mehr da. Weit und breit ist kein Kamel zu sehen. Ich war dir gehorsam, achtete auf jedes Wort deiner Rede und vertraute auf Gottes Allmacht. Jetzt, oh, Herr, ist mein Kamel fort. Ist das die göttliche Gerechtigkeit? Ist das die Belohnung meines Glaubens? Ist das der Dank für meine Gebete? Mohammed hörte sich diese verzweifelten Worte an und antwortete mit einem gütigen Lächeln:

»Glaube an Gott und binde dein Kamel fest.«


(aus: "Der Kaufmann und der Papagei" - Nossrat Peseschkian)

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Sonntag

Über die Angst und über den Mut

Fehlender Mut ist für viele Menschen die Mauer zwischen sich und einem selbstbestimmten und erfüllten Leben.
"Ich würde ja gerne..., aber mir fehlt einfach der Mut."
Mut, was ist das eigentlich? Ist Mut die Abwesenheit von Angst? Ich glaube nicht. Mutig sein bedeutet, dass mir etwas wichtiger ist als meine Angst und dass ich trotz meiner Angst handele.
Denken wir das einmal weiter: Solange die Angst vor einer Sache größer ist als die Wichtigkeit, die Sie der Sache beimessen, solange tun und ändern Sie nichts. Wenn aber die Angst geringer wird oder die Wichtigkeit in Ihrem Empfinden größer, dann kommen Sie ins Handeln und tun etwas für Ihr Glück. Das ist wie eine Waage. Auf der einen Seite liegt die Angst und auf der anderen, die gefühlte Wichtigkeit Ihres Ziels.
Ausgehend davon haben wir zwei Möglichkeiten:
Die Angst kleiner machen.
Die empfundene Wichtigkeit des Ziels erhöhen.
Das hört sich gut an, klingt aber noch ein bisschen akademisch. Ok, die Angst kleiner machen. Wie macht man das? Ein Weg dazu ist, die eigenen Ängste wieder und immer wieder sehr logisch und sehr kritisch zu betrachten und zu schauen, was davon wirklich begründete Sorgen sind und was eher unbegründete Ängste ohne Substanz sind.

Auf der anderen Seite können Sie versuchen, eine Sache für Sie wichtiger zu machen, damit Sie den Mut aufbringen zu handeln. Wie geht das?
Ein Weg dazu ist, sich selbst ganz gezielt und am besten schriftlich klarzumachen, welche Vorteile Ihr Vorhaben für Sie hat und welche Nachteile es mit sich bringt, wenn Sie es nicht angehen.
Hier können Sie gezielt nach Vor- und Nachteilen für Ihr Gefühlsleben, Ihren Beruf und Ihre Familie suchen. Auf diese Art und Weise machen Sie sich klar, wie wichtig ein Ziel wirklich für Sie ist. Schreiben Sie also auf:
Wenn ich hier endlich handele, dann hat das folgende Vorteile für mich...
Wenn ich hier nicht handele, dann hat das folgende Nachteile für mich...
Am besten ist es, wenn Sie an beiden Seiten gleichzeitig arbeiten. Also wenn Sie Ihre Ängste kleiner machen und gleichzeitig die Wichtigkeit Ihres Vorhabens erhöhen. Damit nehmen Sie sich im besten Sinne selbst in die Zange und bringen sich zum Handeln.
Das ist Selbstcoaching in Vollendung.

Quelle: http://zeitzuleben.de

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Montag

Nachdenkliches - nicht nur für Händler

Als Selbstständige schreiben wir die Unabhängigkeit ganz groß.
Es ist aber der Individualismus eines Jeden,
der die Selbstständigkeit am meisten gefährdet.





( Dr. Michel-Edouard Leclerc, französischer Handelsmanager)

1 Kommentare:

Am 14:20 achriebBlogger Kurt:

Der Sinn des hier Gesagten bleibt mir leider verschlossen. Wieso soll der "Individualismus" die Selbstständigkeit gefährden? Beides korrespondiert doch wohl eher miteinander?

 

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Mittwoch

Eine Geschichte ohne Worte

1 Kommentare:

Am 11:46 achriebBlogger Kurt:

Ein vielsagendes Bild, die junge Dame, umschlungen - nein "vereinnahmt" - von irgeneinem imaginären Druckerzeugnis. Leider kann ich die Buchstaben nicht lesen; ... ist wohl auch nicht wichtig bzw. beabsichtigt (?). Ich hoffe, alle Leser/-innen machen nach dem Studium von dergleichen Zeitschriften stets auch so ein glückliches Gesicht.
Eine Bildmontage, die unendlich viele Interpretationen zuläßt. Bin gespannt, was und vor allem WEM zu diesem Blog noch etwas einfällt.

Frdl., Kurt

 

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Sonntag

Müssen und wollen

Was tun, wenn wir etwas tun müssen, aber nicht wollen?
Heute habe ich ein spannendes, kleines Experiment für Sie. Schreiben Sie doch mal drei Dinge auf,
die Sie tun müssen und zu denen Sie keine Lust haben und
schreiben Sie auch auf, warum Sie es müssen.
Zum Beispiel:
Ich muss zur Arbeit, weil ich sonst kein Geld verdiene.
Ich muss heute zur Elternsprechstunde, damit ich mit der Lehrerin über die Entwicklung meines Kinds sprechen kann.
Ich muss Leistung bringen, damit ich meinen Job behalte.
Müssen, müssen, müssen... das klingt ziemlich nach Zwang, Widerwillen, Pflicht und eben nach etwas, das wir nicht gerne tun. Aber was wäre, wenn Sie die Sätze umdrehen und die Begründung, warum Sie etwas müssen, mit einem "Ich will..." an den Anfang stellen würden?
Zu abstrakt? Dann hier ein wieder Beispiel:
Ich will Geld verdienen, deswegen gehe ich zur Arbeit.
Ich will über die Entwicklung meines Kindes sprechen, deswegen gehe ich zur Elternsprechstunde.
Ich will meinen Job behalten, deswegen werde ich Leistung bringen.
Sie erkennen das Prinzip, oder?
Und nun formulieren Sie jetzt Ihre drei "Ich muss"-Sätze nach diesem Muster um.
Aus "Ich muss noch Blumen für meine Frau besorgen, um ihr eine Freude zum Hochzeitstag zu machen" wird "Ich will meiner Frau eine Freude zum Hochzeitstag machen und will deswegen noch Blumen besorgen".
Und wie fühlen sich die neuen Formulierungen für Sie an? Spüren Sie den Unterschied zwischen dem Zwang des Müssens und der Freiheit des Wollens?
Und Sie haben die Wahl, ob Sie etwas als Zwang oder als Ihre freie Wahl betrachten.
Quelle: Ralf Senftleben http://www.zeit-zu-leben.de/

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Freitag

Eine bemerkenswerte Empfehlung


"Wollen wir vermeiden, dass das Alter zu einer spöttischen Parodie unserer früheren Existenz wird, so gibt es nur eine einzige Lösung, nämlich weiterhin Ziele zu verfolgen, die unserem Leben Sinn verleihen: das hingebungsvolle Tätigsein für Einzelne, für Gruppen oder für eine Sache. Sich in Sozialarbeit und im politischen, geistigen und schöpferischen Bereich zu engagieren. Im Gegensatz zu den Moralisten muss man sich wünschen, auch im hohen Alter noch starke Leidenschaften zu haben, die es uns ersparen, dass wir uns nur mit uns selbst beschäftigen. Das Leben behält einen Wert, solange man durch Liebe, Freundschaft, Empörung oder Mitgefühl am Leben anderer teilnimmt."


Simone de Beauvoir

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Samstag

In memoriam Claus Boysen

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Montag

Fundsache




Als ich diesen Ausspruch gelesen habe, habe ich erst einmal geschmunzelt - das Schmunzeln ist dann aber der Nachdenklichkeit gewichen.


"Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu."
Ödön von Horvath


1 Kommentare:

Am 09:18 achriebAnonymous Anonym:

... diesen Satz habe ich auch schon einmal gehört - bei genauem Hinhören sogar öfters. Ein aus meiner Sicht sehr guter Denkanstoß.

CJ

 

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Donnerstag

Fundstück mit Zustimmung




"Ich finde das Alter nicht arm an Freuden;
Farben und Quellen dieser Freuden sind nur anders."
Alexander von Humboldt



2 Kommentare:

Am 15:41 achriebBlogger Kurt:

Das mag im 18. Jahrhundert ja wohl so oder ähnlich gewesen sein, wie es in dem Zitat zu lesen ist. Alexander von Humboldt hat insofern für seine Zeit gesprochen. Aber heute ist das doch ein wenig anders, ... auch was die Schlufolgerung betrifft.

Das meint mit vollem Ernst Kurt

 
Am 15:50 achriebBlogger Kurt:

Es muß natürlich richtig "Schlussfolgerung ..." lauten. Bedauerlich, dass es für die abgegebenen Texte kein Korrekturprogramm gibt, um Schreibfehler umgehend berichtigen zu können oder um den Beitrag zu löschen.

Kurt, mit "Denkanstoß"

 

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Samstag

Über "Senioren" die 3.

Als ich diese Bilder zum erste Mal gesehen habe sind mir Tränen der Freude runter gekullert. Recht so, was diese "Senioren" mit Ihrem "Ruhestand" machen. Ich sags ja immer: Wo der liebe Gott ein Türchen zumacht, öffnet er woanders ein neues Türchen. Schaun Sie mal hier rein.

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Über "Senioren" die 2.

Es ist doch eigenartig, dass wir für frühe Kindheitsstufen Bezeichnungen wie Babyalter, Kleinkind u.ä. haben. Danach kommen einige Jahre ohne eine namentliche Beschreibung von Altersstufen, Sieht man davon ab, dass man im Sport schon in jungen Jahren in der "Altherrenmannschaft" spielen muss. Heute spricht bei einem Alter von 50+ schon von Senioren.
Es kommen dann also viele,viele Jahre als Senior. Ach wenn man es doch lassen würde niedliche Begriffe (siehe letzten Post) zu finden.

Jeder will alt werden aber keiner alt sein.

Es ist doch auch immer eine Betrachtungsweise - für einen 20jährigen Menschen ist ein 50jähriger halt alt oder besser älter.


Die hohe Kunst des Älterwerdens von Anselm Grün hat mich sehr inspiriert, über das Hinnehmen des Älterwerdens nachzudenken. Das Buch ist sehr empfehlungswert und hört auf mit verniedlichen Bezeichnungen .



Zum Buch hier clicken.

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Am 14:49 achriebBlogger Kurt:

Ich möchte mich dem Thema mal in einer etwas provokanten Form nähern.

Gibt es doch nach meiner Meinung (bedauerlicherweise) eine Vielzahl "alter Junge" --- wie auch (gottlob) zunehmend mehr "junge Alte". Stellt doch das Lebensalter schon lange kein Kriterium mehr für geistige Kapazität, Vitalität und für die Bereitschaft "Etwas leisten zu wollen" dar.

Sicherlich wird es dazu recht unterschiedliche Ansichten geben. Ich schage vor, uns zu diesem generationsübergreifenden Thema mal auszutauschen, hier oder in einem anderen Blog - auf neutralem Boden - (Peter Lohoff wird´s richten können, denke ich) unvoreingenommen darüber zu diskutieren und vielleicht ja sogar einen "Konsens" zu erzielen.

Freundliche Grüsse, Kurt aus Hamburg

 

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Soll man ältere Menschen Senioren nennen?

Soll man ältere Menschen Senioren nennen?
„Alte“ sagt man nicht, „Senioren“ klingt in vielen Ohren auch nicht besser - wie soll man Menschen nennen, die das 55. oder 60. Lebensjahr überschritten haben? Bereits im Jahr 2003 hat das Seniorenportal Feierabend.de seine Mitglieder im Durchschnittsalter von 60 Jahren gefragt, wie sie bezeichnet werden möchten. Die Reaktionen waren so unterschiedlich wie die Menschen dieser Altersgruppe: Einige orientieren sich an amerikanischen Vorbildern und schlagen etwa „Classicals“, „Knowies“, „Oldies“ und „Goldies“ vor.
Wie wollen Senioren selbst genannt werden? „Wird deutsch in Zukunft total abgeschafft?“ fürchtet eine andere Gruppe, die Anglizismen wie „Silver Surfer“ oder „Best Ager“ gar nicht mag. Ihre Vorschläge reichen von „Unruheständler“ und „Herbstzeitlose“ bis zu „RIA - Rentner im Aufbruch“ und „AA - Agile Alte“. Eine dritte Gruppe findet, dass Alter zum Menschen gehört wie das Jungsein und schlussfolgert „‚Senioren’ find ich gut“. Selbstironie zeigt Gottfried Stanzel (72) aus Wüstenrot mit seinem Vorschlag „Altling“. „Unsere Umfrage zeigte deutlich, dass es hier wie im gesamten Netz nur eine Minderheit ist, die englische Begriffe bevorzugt“, sagt Alexander Wild, Gründer von Feierabend.de. Vorsicht vor Seniorenbezeichnungen!

Mehr zu diesem Thema findet man lesenswert unter einer Webseite für und über Senioren - bitte hier clicken.

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Montag

Gesprächsergebnisse

Mit meinem Freund Ernst führe ich hin und wieder Gespräche, die über den Alltag hinausgehen. Die Erkenntnisse sind immer nachdenkenswert. Nach einem dieser Gespräche stand die Erkenntnis im Raum:

Der Tod soll nicht meine Handlungspläne bestimmen.

Diese Aussage kann Gedanken entwickeln, die aktive, bewußte Lebensgestaltung fördert. Die Reflexion kann den einzelnen Tag aber auch ganze Lebensabschnitte berühren.

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Fundsache



Zitate

Und das soll dann alles gewesen sein -
ein Leben ganz ohne den Wind?
Versorgt und verplant und ohne Idee,
was wir wollen und wer wir sind.
Und das soll dann alles gewesen sein -
probieren, studieren, stolzieren,
um unser Versagen dann irgendwann
etwas besser zu interpretieren?
Und das soll dann alles gewesen sein -
Glück und Tränen verflogen?
Einsilbig alles zu Ende gedacht
und um Ewigkeiten betrogen.
(Konstantin Wecker: Und das soll dann alles gewesen sein)





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Mittwoch

Worte des DALAI LAMA


Seine Heiligkeit sprach im Juli vor Zehntausenden Besuchern am Hamburger Rothenbaum.
Er sagte erstaunliche Sätze wie diesen:

"Wenn Sie eine Religion haben, ist das großartig. Wenn nicht, ist es auch okay.

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Das Leben in "der Zeit danach"

Als ich mir heute bei einem Arztbesuch die Wartezeit vertrieben habe, bin ich bei folgender Passage eines Buches zum Nachdenken gekommen und vielleicht hilft es auch den Lesern, die es jetzt schon betrifft, oder bald betreffen wird.

Zitat: "Die Zeit der Pensionierung ist die Zeit der geistigen Hochblüte für jeden Menschen. Jetzt steht er am Gipfel seiner Entwicklung und hat endlich für die wichtigen Dinge in seinem Leben die Zeit. Jetzt ist der Mensch frei und kann seine Persönlichkeit vollkommen zur Entfaltung bringen......

.......beginne aber nicht erst einen Tag vor der Pensionierung darüber nachzudenken".

Nun - es ist vielleicht nicht leicht, auf Anhieb diesen Gedanken zu folgen aber lohnenswert immer.
Ich bin gesprächsbereit.

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