seid ihr auch schon alle da?" So singt Jürgen von der Lippe.
Sorgen sind enorme Kraftfresser. Sorgen um die Kinder oder andere Familienmitglieder. Sorgen um Haustiere. Sorgen um die Gesundheit. Sorgen um den Job. Sorgen um die Zukunft. Sorgen um die Finanzen. Und... und... und...
Das Perfide an Sorgen ist, dass sie sich vermehren, wenn wir unseren Fokus zu sehr auf sie richten. Wenn wir uns sorgen, machen wir uns Gedanken über etwas, das noch nicht eingetreten ist, etwas, das in der Zukunft liegt. Und weil es eben noch nicht da ist, haben wir auch keine Chance es tatsächlich zu lösen. Und wenn wir schon einmal dabei sind, uns Sorgen über eine Sache zu machen, dann finden wir ganz oft gleich noch ein Dutzend anderer Bereiche in unserem Leben, über die wir uns auch sorgen können. Und so entsteht schnell ein massiv drückender Sorgenberg.
Wenn wir uns Sorgen machen, drehen wir uns oft im Kreis und das immer und immer wieder. Und das ist es auch, was so viel Energie kostet: wir können mit der Energie nicht wirklich etwas erreichen.
Was also tun?
Gehen Sie mit Ihren Sorgen schriftlich um. Nehmen Sie sich Stift und Papier und notieren Sie Ihre Sorge(n). Formulieren Sie ganz klar, was der Grund Ihrer Sorge ist und welche Bilder Sie für die Zukunft sehen, die Ihnen Sorgen machen. Notieren Sie auch Begleitsorgen, die Ihnen zusätzlich in den Sinn kommen.
Wenn Sie alles klar auf dem Papier zu stehen haben, können Sie sich nun fragen, was Sie konkret tun können, um einen negativen Ausgang unwahrscheinlicher zu machen. Beantworten Sie z.B. folgende Fragen:
Was habe ich schon getan, damit xyz nicht eintrifft?
Halte ich meine Entscheidungen, die ich bisher in der Sache getroffen habe, für richtig oder möchte ich etwas anderes tun?
Was kann ich z.B. noch anderes tun, damit xyz nicht eintrifft?
Weiß ich genug, um entscheiden zu können, was getan werden muss?
Wo kann ich Informationen erhalten, um die Situation besser einschätzen zu können?
Wen kann ich um Rat und Hilfe bitten?
Mit solchen Fragen holen Sie sich selbst aus dem Zukunftsdenken in die Gegenwart. Das ist wichtig, weil Sie nur hier etwas tun können. Ob Sie z.B. irgendwann an einer schweren Krankheit leiden werden, können Sie jetzt nicht wissen. Sie können nur versuchen, sich gesund zu ernähren, sich ausreichend zu bewegen und genug zu schlafen. Sie können heute nicht wissen, ob Sie tatsächlich Ihren Job verlieren, aber wenn Sie das befürchten, können Sie heute Entscheidungen treffen, mit denen Sie sich z.B. zusätzliche Fähigkeiten aneignen oder Sie schauen sich schon einmal auf dem Arbeitsmarkt um.
Sorgen lähmen uns und machen uns passiv. Das kostet sehr viel Kraft und frisst einen auf. Versuchen Sie deshalb, Ihre Sorgen aktiv anzugehen, indem Sie sich selbst mit ausreichend Wissen über die jeweilige Sache versorgen, indem Sie andere um Rat fragen und sich helfen lassen.
Und wenn Sie all das bearbeiten haben, gilt es loszulassen. Wir können unsere Sorgen nicht jetzt lösen und DAS ist wahrscheinlich das Entscheidende, das es zu akzeptieren gilt. Wir können alles Menschenmögliche tun, um das Schlimme, das wir befürchten, so unwahrscheinlich wie möglich zu machen – aber wir können nicht alles verhindern. Manches, das uns Sorgen macht, wird eintreffen, egal, was wir tun, vieles aber wird sich einfach in Luft auflösen. Und manches wird sogar besser werden, als wir es uns jetzt erträumt haben. Wichtig ist immer wieder, ins Hier und Jetzt zurückzukehren, um hier und jetzt handlungsfähig zu bleiben.
Quelle: http://www.zeitzuleben.de
14 Kommentare:
Und....hast Du es geschafft, die Katze im Zaum zu halten?
Liebe Ragnhild,
manchmal ja - manchmal nein
hektischer schreiber
also:
nach dem 4ten versuch hatte ich sie eingekesselt, aber die nächsten 4x wieder nicht, prima spiel.
gruss
ulli
"Denkanstösse" in dieser intelligenten Art können vor allem auch ältere User begeistern. Gruss aus Hamburg, Kurt (noch in der Experimentierphase)
Hallo Kurt,
vielleicht kann ich Dir in Deiner Experimentierphase "Beistand" leisten.
Gib mir bitte dann eine Kontaktadresse.
Bescheidene Frage:
Muss da nicht womöglich irgendeine spezielle "sytematische Konstellation" der Sperrfelder zu Beginn eines Spiels vorliegen?
Ich bekomme es bislang bei den diversen unterschiedlichen Möglichkeiten ums Verrecken nicht gebacken.
Oder fehlt mir hier einfach nur das "Strategische Know How"?`
Ich überlasse übrigens nur ungern derlei Dinge dem Zufall.
Ungeduldig ..., Gruss, Kurt
Das ist eine blöde Katze!!!!
Gruß
Florian
.. und wieder stelle ich fest, Katzen sind sehr eigenwillige Wesen :))
Liebe Grüße
Dagmar
Ihr habt ja so recht, Florian und Dagmar. Aber wir wollen doch auch "Dompteure" sein: "Die Katze" ist halt weiblichen Geschlechts und will erobert werden.
Frdl., Kurt
klappt nicht immer, aber immer öfter
Torsten
Als Lohn für erfolgreiches Einkreisen genieße ich gern den Gesichtsausdruck der offensichtlich darüber nicht sehr erbauten Spielgefährtin. Hat SIE eigentlich schon einen Namen?
Kurt, ... passionierter Tierfänger
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
Hallo ich bins der Kösti aus Graz. Ich verstehe dieses Spiel einfach nicht, um was geht es da. Der Punkt muss die Katze fangen aber das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Ich sitzte jetzt schon seit 7 Stunden dabei und schaffe es einfach nicht. Auch googeln zwecks Lösungsvorschlägen hat nichts gebracht. Bitte helft mir ich bin für jeden Tipp dankbar!!!
Kösti, Du musst die Katze durch strategisch kluges Setzen der Punkte EINKREISEN, damit sie letztendlich nicht mehr vor oder rückwärts, nach rechts oder links laufen kann. Es ist in der Tat zu schaffen !!!
Gruss, Kurt aus Hamburg
Kommentar
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